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Coaching

Gerade beim Start in das Berufsleben sind auch bei jungen Akademikern hier und da noch Defizite vorhanden. Selbst erfahrene Werktätige machen Fehler oder stehen sich auf dem Weg nach oben selbst im Weg. Im Grunde liegt fast überall reichlich Potenzial brach. Um dieses Potenzial zu erkennen und für seine beruflichen Ziele einsetzen zu können, empfiehlt es sich, ein Coaching zu machen. Der persönliche Coach hilft seinem Klienten dabei, seine Fehler sowie sein Potenzial zu erkennen. Er zeigt ihm Wege auf, wie er Fehler abstellen, Defizite ausgleichen und Stärken besser in den beruflichen Alltag einbringen kann. Ein Coaching kann dazu beitragen, die Persönlichkeit sowie die Arbeits- und Handlungsweise des Klienten zu optimieren. Immerhin bekommt der Klient von seinem Coach während des Coachings völlig neue oder andere Blickwinkel auf seine Persönlichkeit und Handlungsweisen geboten. Allein das kann schon zu einer veränderten Herangehensweise im Arbeitsalltag führen.

Der Ablauf eines Coachings umfasst in der Regel sieben Phasen. In der ersten Phase geht es um das Kennenlernen. Coach und Coachee bauen ein Vertrauensverhältnis auf, berufliche Hintergründe und Arbeitsweise werden beleuchtet. Hiernach werden die Schwerpunkte für das Coaching, der zeitliche Rahmen und die Ziele vereinbart. Feste Vereinbarungen zu treffen, auch über die Kosten und in welcher Form das Coaching stattfinden soll, ist bereits die zweite Coaching-Phase. In der dritten Phase sammelt der Coach Informationen. Mögliche Probleme und Potenziale des Coachee werden identifiziert und analysiert. In der nächsten Phase erhält der Coachee sein erstes Feedback. Strategien und Optionen für Veränderungsschritte werden dem Coachee vorgestellt. Bei diesen Strategien und Optionen handelt es sich jedoch nicht um Dogmen, sondern lediglich um eine Art Wegweiser für den Klienten. Bevor es in der fünften Phase an die Umsetzung der vereinbarten Veränderungsschritte geht, bekommt der Coachee noch einige motivierende Worte mit auf den Weg. Für die Umsetzung der Schritte zur Veränderung bzw. Verbesserung sind eiserne Disziplin und ein fester Wille unabdingbar. Die vereinbarten Strategien müssen nun im beruflichen Alltag angewendet werden. Zu einem von beiden Parteien vereinbarten Zeitpunkt erfolgt dann die Kontrolle (Phase sechs). Hierbei wird analysiert und besprochen, inwieweit die ausgemachten Strategien zu einer positiven Veränderung geführt haben. Haben die Strategien bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so ist dies auch der Zeitpunkt, sich neu zu orientieren. Neue Strategien und Handlungsweisen werden ausgearbeitet, besprochen und vereinbart. Als letzte Phase folgt das Resümee, wobei das Ende eines Coachings nicht an ein festes Datum gebunden sein sollte. Erst nachdem sicher gestellt werden kann, dass der Coachee mit der Beratung und den Ergebnissen zufrieden ist, sollte das Coaching beendet werden. Im Idealfall sollte ein Coachee nach der Beratung dazu in der Lage sein, seine spezifischen Probleme selbstständig lösen zu können.

Wer sich für ein Coaching entscheidet, der sorgt aktiv dafür, seinen beruflichen Zielen ein Stück näher zu kommen. Hinzu kommt, dass es auch Arbeitgeber gern sehen, wenn ein Angestellter Zeit und Geld investiert, um ein noch besserer Arbeitnehmer zu werden. Der Wermutstropfen bei einem Coaching sind die Kosten. Ein Coaching ist nicht ganz billig, wobei auch die Intensität der Beratung und die Dauer eine Rolle spielen. In manchen Unternehmen zahlen die Arbeitgeber Coachings für ihre Angestellten.

Weitere Infos zum Thema Karriereberatung für Absolventen finden unter profiling-institut.de